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Der traditionelle Fischfang

Fotografien: Sammer Max

Der traditionelle Fischfang in der Lagune und der „Tocco”

Text: Cristiano Mauro.

Ursprünglich wurde der Fischfang in der Lagune mit kleinen, typischen Flachbooten betrieben, die auch heute noch, jedoch mit technischen Verbesserungen, benutzt werden. Die Fischer nutzten und nutzen noch heutzutage Festnetze (grasioi), die im Lagunenboden verankert werden und den Fisch in die bereitstehenden Mehrkammerreusen, welche aus drei Teilen bestehen, leitet und es diesem nach dem Hineinschwimmen nicht mehr erlaubt, wieder zu entkommen (cogoi). Bei dieser Art der Fischerei handelt es sich um die traditionelle Fischerei, die sich, je nach zu fangender Fischart, unterscheidet. Im Wesentlichen sind es kleine Fische oder wirbellose Wasserlebewesen (zum Frittieren), oder mittlere/große Fische, deren Größe von der gewählten Maschenöffnung abhängt. Die Lagune von Marano untersteht dem Gemeingebrauch. Die Gemeindeverordnung, die mehr als ein Jahrhundert alt ist, steht in Bezug auf den Umweltschutz auf aktuellstem Stand und legt die Regeln für die Nutzung der Lagunen-Fischereiressourcen fest.

Der „Tocco“

Zweimal im Jahr findet der „Tocco“ statt: der „Tocco di Quaresima“ (der Fastenzeit) im Frühling und der „Tocco di Peschere“ im Herbst. Bei diesem Zusammenfinden in der Gemeinde findet eine Verlosung statt, die den ansässigen Fischern der Gemeinde Marano Lagunare die Möglichkeit gibt, das Fanggebiet zu wählen. Dies wird der Gemeinde mitgeteilt, die es in einem entsprechenden Register vermerkt. Im Frühjahr kann die Wahl unter zwei Gebieten („Seraie“) getroffen, im Herbst, nur ein Gebietsbereich ausgewählt werden. Diese Fangtätigkeit nutzt die Migration der Fische/wirbellosen Wasserlebewesen aus. Sie begeben sich in verschiedene Bereiche der Lagune, um sich zu vermehren, oder kommen vom Meer, schwimmen in die Lagunen, vermehren oder stärken sich, um im Herbst, nach ihrer geschlechtlichen Reifung, ins Meer zurückzukehren.

Zwei weitere traditionelle Fangtätigkeiten werden in der Lagune ausgeübt: die Spiegelnetzfischerei (passelere – Kiemennetze) für den Fischfang und das Fischen mit Ringwaden, die von Hand geschlossenen werden, sowie von kleinen Fischerbooten für den Fang von Jungfischen im Frühjahr und von Fischen, im Allgemeinen, im Sommer. Eine letzte Tätigkeit ist die Sammlung von zweischaligen, nicht heimischen Mollusken.