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Naturschutzgebiet Valle Grotari und Vulcan

Fotografien: Glauco Vicario

Regionales Naturschutzgebiet VALLE CANAL NOVO

Text: Carlo Guzzon.

Die Täler Valle Grotari und Vulcan sind zwei kleine, gemeindeeigentümliche Fischertäler, die sich in der Nähe des Örtchens Marano befinden und sich, trotz der Einstellung der Fischzucht, spontan wiedereingebürgert haben.

Valle Grotari, ursprünglich eine Lagune, wurde nach 1930 verwirklicht. Man isolierte einen Teil der Lagune mithilfe von Dammbauten, während Valle Vulcan auf eine etwas ältere Geschichte zurückweist. Beide wurden bis Mitte der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts betrieben; von 1980 bis 1990 hat man einige Randbereiche urbanisiert, indem Reihenhäuser und ein Gewerbegebiet erbaut wurden.

Heute gehören sie zu den spektakulärsten Exempeln in Friaul-Julisch-Venetien: Ein Beispiel dafür, wie aus kleinen, stillgelegten Feuchtgebieten (von nur ca. 12 Ha), ein einzigartiges Einzugsgebiet, reich an Natur und Biodiversität, werden kann.

Nach der Einstellung der Aktivitäten und mit der Stagnation des Regenwassers, hat sich das Tal allmählich, in einen großen, Gezeiten unabhängigen Schilfgürtel, verwandelt. Dieser wechselt sich mit flachen, stagnierenden Teichen ab und ist reich an Strauchvegetation, die längs des Ufers wächst. Außerdem weist er ein diskretes Vorkommen von Mairitterlingen auf, die im Schilf wachsen. Ein wertvolles Habitat, das in unserer Region kaum mehr vorhanden ist.

In dem Gebiet wurden bisher mehr als 210 lebende Vogelarten gemeldet, von denen 60 Arten im Anhang I der Vogelschutzrichtlinie 2009/147/EG aufgeführt sind. Die biologische Vielfalt, im Verhältnis zur Gebietsausdehnung gesehen, ist sehr hoch, sodass ein wahrer Wettbewerb mit dem benachbarten, regionalen Naturschutzgebiet Valle Canalnovo, besteht.

Es wurden 52 brütende Arten bestätigt; 7 Arten, die wahrscheinlich und möglicherweise dazugezählt werden können. Zu den repräsentativsten dieser Brutvögel zählen Höckerschwäne, Wildgänse, Schopfenten, Rohrweihen, Wasser-Rallen, Stelzenläufer und farbenfrohe Bartmeisen. Die größte Bedeutung wird jedoch dem spektakulären Reiherhorst zugeschrieben: Dort vermehren sich Graureiher, Kuh-Reiher, Seidenreiher, Nachtreiher und Rallen-Reiher, sowie die seltene Zwergscharbe.
Die Täler Valle Grotari und Vulcan repräsentieren das einzige, regionale Gebiet, in dem in sich den letzten 15 Jahren alle brütenden Reiherarten, neben der seltenen Rohrdommel, in Friaul-Julisch-Venetien vermehrt haben.

Heute sind die beiden Täler, die an den SIC (Standort von gemeinschaftlichem Interesse) und die ZIP (besondere Schutzzone) angrenzen, in der italienischen Liste der IBA (Importing Bird Areas) aufgeführt. Angesichts deren objektiver Werte wünscht man sich, dass diese recht bald zu einem regionalen Naturreservat ernannt werden.