m

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur
adipiscing elit. Etiam posuere varius
magna, ut accumsan quam pretium
vel. Duis ornare

Latest News
Follow Us
GO UP
Image Alt

Kirchen

Fotografien aus dem Archiv

Kirchen und Kultstätten

Text Maria Teresa Corso.

Kirche von San Martino (Sankt Martin)

Aus einem pastoralen Besuch von 1702 geht hervor, dass die erste Kirche von Sankt Martin, auf deren Anlage die jetzige und gleichlautende Kirche errichtet wurde, eine Pfarrkirche gewesen sei. Im Jahr 1753 wurde die Kirche von San Martino von Pfarrer Ambrogio Zaccharia und seinem Neffen, dem Kaplan Antonio Zaccharia, restauriert, der das begonnene Werk seines Onkels vollendete.

Im Pfarrhaus von Sankt Martin befinden sich derzeit fünf Altartafeln. Die Altartafel des Hochaltars, die fälschlicherweise Palma il Giovane (der büßende Hieronymus), zugewiesen wurde, stammt aus dem Beginn des XVII. Jahrhunderts und ist der Madonna della Carità gewidmet. Diese stammt wahrscheinlich aus der alten Kirche Santa Maria della Carità. Don Ambrogio Zaccharia dachte an den Maler Antonio Marinetti, auch Chioggiotto genannt, als er die Kirche einrichtete. Er beauftragte diesen 1762, zwei Tafeln anzufertigen, von denen eine die Madonna del Rosario (Madonna des Rosenkranzes), die andere, wahrscheinlich von der gleichnamigen Bruderschaft vorgeschlagen, San Giovanni Battista (Johannes den Täufer) abzubilden, um die wichtige, gleichnamigen Kirche, Sitz der antiken Bruderschaft der “Battuti di San Zuane (der Flagellanten von Sankt Johannes)” zu erinnern.

Am 11. November, seit 1770, wird am Sankt Martinstag, dem Namensgeber der Kirche, Messe gefeiert.

Kirche der Madonna della Salute (Madonna der Gesundheit)

Die Kirche beherbergt auf Ihrem einzigen Hochaltar die Statue der Jungfrau Maria, die aus der Kirche Madonna dell’Albero (Madonna zum dürren Baum) – ehemals St. Rocco – stammt und alle drei Jahre mit einer großen Feier, verehrt wird. 2016, zur letzten Triennale (Dreijahresfeier), haben Tausende von Gläubigen dem Fest beigewohnt, das als eines der wichtigsten, religiösen Festtage für die Region von Nieder-Friaul gilt. Das Fest wird nachts von Feuerwerkskörpern eingerahmt, welche das langsame Vorschreiten des Bootes begleiten, das die Jungfrau Maria, die wie ein Stern leuchtet, transportiert. Auf dem Pier singen, beten und weinen tausende von Gläubigen für die, als Jungfrau der Wunder angesehene, Statue. Früher kamen die Prozessionen aus dem gesamten friaulischen Kreis, um Ihre Gunsten zu erbitten.

Chiesa di San Vito al cimitero (Kirche San Vito zum Friedhof)

Das kleine Gotteshaus (das heute verschwunden ist) mit Fassaden-Glockenmauer, befand sich am Friedhofseingang auf der gleichlautenden Straße. In diesem wurden einige „pàtere“ (Basrelief) des XII. Jahrhunderts und andere Ornamente gefunden und gerettet. Heute steht eine kleine Kirche auf dem Friedhof.

Das Fest von Sankt Vito und seinen Gefährten, San Modesto und Santa Crescencia, wird am 15. Juni gefeiert. Es ist ein altes, traditionelles Fest, das auch 1772 abgehalten wurde: Es stammt aus der Zeit vor 1540, dem Jahr, in dem S. Vito, im alten Statut der Gemeinschaft, zum Schutzpatron ernannt wurde.

Kirche von San Giovanni Battista (nicht mehr vorhanden)

(Kirche von Johannes dem Täufer)

Nach wie vor wird angenommen, dass diese Kirche die älteste des Territoriums sei hier die Bischofssynode des VI. Jahrhunderts n. Chr. abgehalten wurde: Synode oder Versammlung von 18 Bischöfen des Hoheitsgebietes von Aquileia, das ein großes Territorium in Norditalien und einen Teil des derzeitigen Mitgliedstaates Slowenien umfasste. In dieser Versammlung ging es um die Angelegenheit des Dreikapitelstreites, der arischen Phase, die, wie angenommen, weit entfernt von den Texten, der von Ravenna aufgezwungenen Doktrin, lag und sich nicht an die christlichen Dogmen im Westen anpasste.

Die Kirche beherbergte jahrhundertelang (mind. bis zum XVI. Jh.) die Brüder Battuti, die Flagellanten, mit denselben Regeln der Mönche, die sich den Rücken auspeitschten.

Auf den geografischen Karten ist die Kirche mit einer Fassaden-Glockenmauer eingezeichnet, die im Nordwesten steht. Ende des XIX. Jahrhunderts, während der Erneuerung des Platzes Case Operaie, beschrieben einige Historiker aus Udine das Fundament der neu entdeckten Kirche und lieferten uns Dimension und historische Notizen über ihre Platzierung im historisch-architektonischen Kontext.

Kirche von Sankt Rocco oder Kirche der Madonna dell’Albero (Madonna zum Baum) (nicht mehr vorhanden)

Am Dorfeingang, wo jetzt ein Denkmal steht, das an die gefallenen Kriegsopfer erinnert, stand die Kirche, die dem Heiligen Rocco gewidmet war. Heiliger, von dem man glaubte, ein Wunderheiler der Pest zu sein. Am 1. August wurde, wie am 16. August des gleichen Monats, eine Prozession der Gemeinschaft abgehalten. Ein Tag, der San Rocco gewidmet war, um ihm zu danken. Die Prozession führt auf das Jahr 1631 zurück, als die Pest ihr Ende hatte und nur noch 17 Dorfbewohner am Leben ließ.

Man ist nicht weit von der Wahrheit entfernt, wenn man davon ausgeht, dass Venedig, 1617, während der gradiskanischen Kriege, die, als Wunder angesehene Statue der Jungfrau Maria auf dem Thron, als Kriegsbeute erobert hat. Diese, die wie ein Wunder angesehen wurde, wurde in die Kirche gebracht, die bereits den Namen San Rocco trug, aber bei dieser Gelegenheit zur Kirche der Madonna zum Baum wurde. Als man 1898 der Ansicht war, dass die Kirche an einem geeigneteren Platz stehen sollte. Ein Ort, der dem, was dieser enthalten sollte, besser entsprach: die Statue der Jungfrau Maria, die in der Antike, auf wundersame Weise, auf einem Baum gefunden wurde. Man beschloss, ein neues Gotteshaus, die Kirche der Madonna della Salute zu errichten, das 1905 als Sanktuarium eingeweiht wurde.

Kirche von San Pietro oder Kirche del Rosario (Kirche des Heiligen Petrus oder des Rosenkranzes)
(nicht mehr vorhanden)

Die Kirche, die auf dem Piazza dei Forni stand, funktionierte bis in die 30er Jahre des XX. Jahrhunderts als Gotteshaus. Während der Instandsetzungsarbeiten des Ortes und des Baus der Thunfischkonservenfabrik I. Mazzola, wurde die Kirche abgerissen und in die Gebäude der Pförtnerloge integriert.

Kirche der Beata Vergine del Carmine (der Heiligen Jungfrau von Carmine) oder Sant’Antonio (Heiliger Antonius) (nicht mehr vorhanden)

Zu nah an den Mauern errichtet, hatte die Kirche immer feuchte, wenn nicht sogar nasse Altartücher, was dem Abt derselben Bruderschaft auffiel. Das Gebetshaus hielt bis etwa 1750 stand. Der gerettete Altar befindet sich heute unter dem Turm.

Kirche der Santa Maria della Carità (Kirche der Heiligen Maria der Barmherzigkeit) (nicht mehr vorhanden)

Die Kirche wurde am 3. April 1477 (Acau, b. 628), geweiht. Bei dem Pastoralbesuch im Jahre 1595, wird das Vorhandensein zweier Bruderschaften erwähnt, die sich über dem Altar befanden: die Bruderschaft der Santa Maria della Carità und in cornu epistolae, die Bruderschaft des San Giovanni Battista, die bereits seit zehn Jahren nicht mehr existierte.

Bei dem Pastoralbesuch von 1661 wird die Kirche der Santa Maria della Carità als Pfarrkirche umbenannt, und erhielt drei Filialkirchen: San Vito, San Antonio und San Rocco. Sie wird auch 1693 besucht.

Es wird angenommen, dass die Kirche der Santa Maria della Carità, seit Anfang des XVIII. Jahrhunderts, nicht mehr existiert.